Ihr könnt euch aber auch bei uns einmieten. Unser Haus liegt in Harvey Vale, dem Yachthafen von Carriacou, der auch Stützpunkt für zwei Tauchschulen ist. Im Ort ist alles zu haben, was man zum Leben braucht. Das „Nachtleben“ gestaltet sich häufig auch interessanter als in der Hauptstadt Hillsborough und die Yachties sorgen für internationales Flair (obwohl wir der Meinung sind, dass es spannend genug ist, etwas über das Leben der Einheimischen und ihre Kultur zu erfahren). Insofern ist die Wahl, den Urlaub hier zu verbringen, sicher nicht schlecht getroffen.

Was nun das Apartment betrifft, fangen wir mal mit der schlechten Nachricht zuerst an: Es liegt nicht direkt am Strand. Zu Fuß braucht ihr - je nach Kondition und Ortskenntnis - zwischen zehn und fünfzehn Minuten. Zurück geht es ein kurzes Stück (rund 200 Meter) hügelauf auf einer sog. „Public Road“, die de facto aber eine Art Feldweg ist. Fünf oder zehn Minuten mehr solltet ihr da einrechnen. Der Strand ist der von Harvey Vale - das Wasser ist klar und sauber, am Riff kann man gut schnorcheln oder die „Oyster Beds“ per Boot erkunden. Der „Vorzeigestrand“ Paradise Beach ist allerdings fünf Fahrminuten entfernt in L’Esterre. Man kann dorthin laufen (haben wir schon oft gemacht), das dauert - ebenfalls abhängig von der persönlichen Fitness - zwanzig Minuten bis etwas über eine halbe Stunde. Direkt an der Straße liegt aber die Bushaltestelle, und da seid ihr in rund zehn Minuten.

Nervig kann es werden, wenn einer der sagenhaften Regenfälle über uns kommt – in welcher Form auch immer. Eigentlich, denken wir, sollte man das mal mitbekommen. Ein Gewitter hier ist spektakulär, ein heftiger Regenschauer sensationell. Die Faszination lässt nach, wenn es sich richtig einschifft, und man plötzlich merkt, dass es gar nicht mehr so einfach ist, die zweihundert Meter bis zur betonierten Straße runterzukommen. Wer Zeit und Muße hat, bleibt einfach zuhause. Aber wer das nicht will, der (oder die) hat mit dem Schlamm zu kämpfen. Das kann man sportlich nehmen und mit viel Humor, aber es kann einem auch die Laune verderben. (Bleibt anzumerken, dass wir eben in der sog. Dritten Welt leben, und wenn es sich mal einregnet, hat die ganze Insel mit Schlamm zu kämpfen. Trotzdem: Wenn man zwei Tage lang nicht in den Supermarkt kann – also, man kann schon, man wird halt dreckig -, dann hört der Spaß für viele auf, manchmal auch für uns!). Jede Art von abwaschbaren Schuhen ist also nicht verkehrt. Flipflops sind allerdings ungeeignet, damit bleibt ihr stecken.

So, das war also das Negative! Es gibt nicht viel mehr Schlechtes zu berichten, ein paar Kleinigkeiten, die wir euch auch noch erzählen werden. Das ist vielleicht erst mal schlechte Werbung, aber so ein Urlaub ist teuer – nicht nur in finanzieller Hinsicht. Schließlich möchte man sich ja auch wohl fühlen und nicht angelogen werden darüber, wo man landet, um sich dann nur zu ärgern.

Eigenes <hsud mit Appartement

Ferienhaus von Privat


Schlammige Straße

Jetzt zu den Vorzügen

Wir leben (zumindest bislang) trotz unserer Nähe zum Strand von Harvey Vale in einer friedlichen Idylle, umgeben von Natur. Nur selten kommt mal ein Auto oder Mensch vorbei, die Nächte (und fast immer auch die Tage) sind absolut ruhig. Es gibt eine Ziegenherde, ein paar Kühe und einen Esel in der Gegend, aber die gehen in der Regel früh schlafen. Danach gibt es nur noch das Zirpen der Grillen und (ja, leider auch) das Sirren der Moskitos. Weder Hund noch Hahn gehen einem auf den Zeiger (nein, liebe Tierfreunde, wir haben nichts gegen Hunde. Aber die Hunde hier – wie auch so gut wie alle anderen Tiere – laufen frei herum und treffen sich abends gern und können einen Höllenlärm veranstalten, und das die ganze Nacht; vom lieben Federvieh ganz zu schweigen. Wer am Strand wohnt, weiß davon oft ein genervtes Liedchen zu singen).

In Bezug auf Sicherheit muss man sich hier keine großen Gedanken machen: Fenster zu, Tür abschließen, gut ist. Das Grundstück ist eingezäunt, die Tore können ebenfalls verschlossen werden. Allerdings sollte man nicht zu leichtsinnig sein. Wer „neue“ Bekannte mitbringt, sollte sie möglichst nicht ins Apartment lassen. Es ist hier auch nicht üblich, sich im Haus aufzuhalten. Gäste bleiben - sofern es sich nicht um wirklich gute Freund/-innen handelt - auf der Terrasse. Wir wollen aber niemandem etwas vorschreiben, sondern einfach nur raten, die Augen aufzuhalten.

Blick auf Harvey Vale

Harvey Vale

Abgesehen von der „Hauptstadt“ Hillsborough mit rund 600 Einwohnern, ist Harvey Vale der Ort, an dem am meisten los ist (das ist auch oft genug NICHTS). Die Küstenstraße, immer nur eine Handbreit vom Meer entfernt, bietet zwei größere und ein paar kleinere Supermärkte, einige Restaurants und Kneipen. Vergnügen kann man sich in Harvey Vale auch in der einzigen Pizzeria der Insel oder im Yachtclub, um sich von alten Seebären selbigen aufbinden zu lassen. Überall eröffnet sich der Blick auf den Yachthafen. Die Superreichen sind eher selten, aber es gibt viele Segelschiffe und unsere große Fähre, die Amelia, zu bestaunen. Es gibt wirklich günstige Waschsalons am Ort, kleine Stände mit Obst und Gemüse, in den Nebenstraßen jede Menge sog. „rumshops“, am Samstagmorgen einen kleinen lokalen Markt. Wenn die Fischer mit großem Fang zurückkehren, kann man das hören. Sie blasen dann die „Conch“, die aussieht wie eine wunderschöne Muschel, tatsächlich aber eine Meeresschnecke ist und auf den Speiseplänen als „Lambi“ angeboten wird. Wöchentliches Highlight ist die Steelband jede Freitagnacht im „Lambi-Queen“ mit anschließender Disco, auch die „Hallelujah-Bar“ auf dem Meer ist einen Besuch wert, falls sie gerade geöffnet hat.

Schwimmen ist überall möglich, wie gesagt, das Meer ist sehr sauber. Die Schattenplätze sind ein wenig rar, reichen dann aber doch meist aus, weil es selten viele Gäste gibt.

Blick auf den Jachthafen in Harvey Vale

Ausstattung

Rund 20 Quadratmeter mit integrierter (kalter) Dusche/Waschbecken und separater Toilette;
Großes Doppelbett mit Moskitonetz, Bettwäsche und Handtüchern (Badetücher für den Strand bitte selbst mitbringen); für Kinder kann eine weitere Schlafmöglichkeit bereitgestellt werden, außerdem besteht die Möglichkeit, in einem unserer Zimmer zu schlafen (ebenfalls Doppelbett);
Ventilator;
Kleiderschrank;
Küchenzeile mit Gasherd, Spüle und Kühlschrank, Wasserkocher, Kaffeemaschine und ausreichendem Geschirr und Küchenzubehör;
Tisch mit Stühlen, auch für die Terrasse geeignet;
Separate, überdachte Terrasse mit Hängematte;
Fliegenpatscher!
Grillstelle im Garten;
Garten zur freien Verfügung (Spielen, Gucken, Gras mähen ...);

Internet und Waschmaschine (siehe „Service“)

Preis

Bei einem Kurzaufenthalt bis zu drei Tagen: 50 US-Dollar pro Übernachtung
Bis zu sechs Übernachtungen: 40 US-Dollar pro Übernachtung
Bis drei Wochen: 35 US-Dollar pro Übernachtung

Längere Zeiträume sind Verhandlungssache!

Service

Wir bieten kein „Honeymoon Special“ zu horrenden Preisen, auch keine „Island-Trips“, die drei Mal so teuer sind wie normal. Wir können, weil wir viele Menschen kennen, vieles vermitteln, und das tun wir auch gerne - ohne Aufpreis natürlich.

Ein paar Dinge möchten wir euch aber anbieten.

Abholen

Würden wir machen, allerdings stoßen wir da leicht an Kapazitätsgrenzen, da wir nur einen kleinen Jeep haben. Rustikal wird´s auf jeden Fall, bei zu viel Gepäck bringt´s das eher nicht. Einfach mal fragen und gemeinsam ausbaldowern.

Einkauf

Die Anreise aus Deutschland ist recht lange, und meist will man, einmal angekommen, seine Unterkunft beziehen, vielleicht noch auspacken, eine Dusche nehmen, eine Mütze Schlaf oder auch kurz ins Meer hüpfen. Was man (meist) nicht will, ist wieder aufzuspritzen und sich auf den Weg in den Supermarkt zu machen. Deshalb kaufen wir gern für euch ein paar Dinge ein. Wir wären aber dankbar, wenn eure Wunschliste im Rahmen bleibt: Brot, ein paar Flaschen Bier oder Wein, Wasser, Kaffee oder Tee, vielleicht ein wenig Obst und Eier, etc. Stressfreies Ankommen halt. Ihr sagt uns, was ihr gern haben wollt und wir besorgen es und geben euch die Rechnung.

Darüber hinaus können wir uns nach Absprache, wenn wir selbst eh einkaufen gehen, auch in der Stadt treffen und eure Besorgungen mitbringen, damit ihr sie nicht schleppen oder ein Taxi nehmen müsst. Muss ja nicht sein, ist schließlich Urlaub!

Frühstück

Machen wir gern am ersten Morgen nach eurer Ankunft. 15 EC pro Person (East Caribbean Dollar, die örtliche Währung, ca. fünf US-Dollar), genug zum Sattwerden. Auf Wunsch auch länger.

Karre arrangieren: siehe „Transport“

Internet

Es gibt einen Internet-Anschluss bei uns oben, und den könnt ihr gegen einen kleinen Obulus selbstverständlich in Absprache nutzen. Nur müssen wir selbst manchmal beruflich dran bleiben, er ist also nicht unbedingt 24 Stunden verfügbar. Wird aber wohl kaum ein Problem sein, man kann sich ja arrangieren, und falls ihr stundenlange Aktionen vorhabt, gibt es noch genügend Internetcafés.

Waschmaschine

Können wir für euch anwerfen. Wasser ist hier auf der Insel manchmal ein rares Gut, wir müssen es kaufen, wenn die Zisterne leer ist. Darum berechnen wir dafür 20 EC (ca. sieben US-Dollar). Alternativ gibt es Waschsalons in Harvey Vale, eine Ladung kostet um die 35 EC (ca. 13 US-Dollar), passt aber auch etwas mehr rein und ihr bekommt sie trocken zurück.

Endreinigung (gilt nicht für Kurz-Aufenthalte)

Eine Abreise ist häufig stressig, und die Lust, die letzten Stunden noch mit langwierigen Putzorgien zu verbringen, hält sich in Grenzen. Wer das Apartment selbst putzen möchte, völlig in Ordnung (macht das aber ordentlich!). Ansonsten bieten wir eine Endreinigung für 40 EC an (ca. 15 US-Dollar). Damit helft ihr auch der lokalen Bevölkerung, weil wir so einen Job anbieten können, und davon gibt es hier viel zu wenige.

Ansonsten alle Tipps und Hilfen, soweit wir helfen können.

Hausregeln

Nur ein Witz. Es gibt keine Hausregeln, abgesehen davon, dass ihr euch wohl fühlen und eine schöne Zeit haben sollt. Mit einer einzigen Ausnahme: Wir wollen keine Drogen innerhalb des Apartments. Marihuana ist illegal und man sollte sich da nichts vormachen (lassen). Das Gefängnis ist sehr unangenehm, nicht mit deutschen Gefängnissen zu vergleichen, und die Polizei findet Drogenbesitz überhaupt nicht witzig (und hier geht es IMMER zuerst in den Knast!). Werden Drogen im Haus gefunden (es gibt Razzien), sieht es zappenduster aus. Also bitte keine Lägerchen da drin. Rauchen ist erlaubt, mit Rücksicht auf Gäste, die nicht rauchen, wäre es nett, wenn mehrheitlich auf der Terrasse geraucht wird.

Veranda des Appartements

Austattung des Appartements

Ausstattung des Appartements

Kontakt

Mail an Thea

theakoss@t-online.de

Telefon: 001 473 403 8056

Fotos

 

 

 

Flora

Vom Apartment und natürlich von der Terrasse habt ihr unseren ganzen Stolz vor Augen: den riesigen Bananenbaum. Im Garten gibt es diverse Bananensorten, Papayabäume, Kürbisse, Bambus, noch kleine Zitrusbäumchen und (auch noch kleine) Kokospalmen, diverses Gemüse, Blümchen und jede Menge ZEUGS, das da so rumwächst. Von einem „gepflegten Anwesen“ sind wir Lichtjahre entfernt, aber man kann munter drin rumspazieren und –stapfen und muss auf nichts aufpassen, außer ...

Fauna

... den ganz gruseligen, monstermäßigen, fetten, schwarzen Tausendfüßlern und den furchtbar ekligen und gemeinen Hundertfüßlern, die bis zu anderthalb Metern lang werden! (Okay, das war geflunkert.) Erstere sind harmlos (sagen sie!), letztere können beißen, und das kann saumäßig weh tun (das wiederum wissen wir, weil ein Freund es tatsächlich geschafft hat, sich beißen zu lassen - allerdings beim Meditieren, auf dem Fußboden sitzend, und das Viech von sich abstreifend - ansonsten sind uns keine Vorfälle bekannt und wir wurden auch selbst noch nie Opfer solcher Attacken. Die Tausendfüßler sind eher langsam und kommen selten aus ihrem Versteck unter den Steinen hervor, die Hundertfüßler sind blitzschnell und versuchen, sich aus dem Staub zu machen. Also alles halb so wild. Kinder sollte man trotzdem darauf aufmerksam machen, dass das nicht zum Spielen ist.

Daneben aber finden sich (nicht immer) viele nette Tiere, angefangen von einer Vielzahl von Vögelchen, darunter auch Kolibris, über Schmetterlinge, große Nachtfalter, Fledermäuse, Leguane, Manicous (das Oppossum hat hier den Namen Manicou), farbenprächtige Salamander, hübsche Landschildkröten und Geckos. Die Geckos machen es sich auch im Haus bequem. Sie sind kaum zu fangen, stören aber auch nicht (außer dass sie ab und zu irgendwo hinkacken); eher im Gegenteil, sie fressen die Moskitos - und die können hier leider zur leidigen Angelegenheit werden. Das Bett hat selbstverständlich ein Moskitonetz, und mit Insektenspray kommt man auch weit. Trotzdem sollte man sich mit Autan oder einem anderen Spray eindecken (gibt es natürlich auch hier zu kaufen).

Richtig gefährliche Tiere gibt es nicht - auf der ganzen Insel nicht. Es gibt zwei Schlangenarten, die jedoch beide harmlos sind. Im Garten ist noch nie eine aufgetaucht, wir fürchten, sie sind sehr selten geworden. In zehn Jahren haben wir nur zwei gesehen, und beide waren überfahren. (Das revidieren wir jetzt vor der Endredaktion: Letzte Woche haben wir eine Baum-Boa gesehen unten am Weg, ein - zumindest für uns - tolles Erlebnis.)

Kofferpacken

Das mögen für viele unnötige Hinweise sein. Wer aber noch nie in den Tropen (und speziell auf Carriacou) war, hier einige Tipps:

Klamotten: Meist ist es heiß, und zwar richtig heiß. Auch in den Nächten ist es heiß. Nur sehr selten und sehr wenige Tage im Jahr gibt es einen Anlass, Socken anzuziehen und einen Pulli. Jacken braucht man überhaupt nicht, außer eventuell einer Regenjacke (die hilft aber meist auch nichts mehr, wenn es schüttet). Etwas Langärmeliges darf aber schon dabei sein, da es abends doch die Moskitos abhält und die Brise am Strand auch mal eine schöne Abkühlung bringen kann. Eine Kopfbedeckung ist sicher nicht verkehrt. Für Wanderungen solltet ihr eine lange Hose einpacken, denn es gibt viel Stacheliges, Klettiges und auch schmerzlich Brennendes, weitaus übler als unsere Brennesseln.

Regenschirm: Durchaus nützlich, wird hier auch gegen zu viel Sonne getragen.

Taschenlampe: Eine Taschenlampe ist ein recht wichtiges Utensil, nicht nur, weil die letzten hundert Meter zu uns hoch nicht beleuchtet sind. Allgemein sind Straßenlampen nicht in europäischem Umfang vorhanden, und nachts am Strand - wenn die wunderbaren Sterne und der schöne Mond mal nicht leuchten - sollte man auch gewappnet sein. Die Dunkelheit bricht sehr schnell herein, bei Wanderungen oder Spaziergängen sollte man daran denken.

Autan: wirkt nach unserer Erfahrung am besten. Auf der Insel sind ebenfalls gute Repellents erhältlich, manche stinken aber ganz fürchterlich. Besonders vor der Geschmacksrichtung „Strawberry“ wollen wir ausdrücklich warnen.

Sonnencreme: sollte man möglichst schon in Grenada parat haben, falls man mit der Fähre kommt und die Reise auf dem Deck verbringen möchte (und sei es nur für zehn Minuten). Hohen Lichtschutzfaktor wählen, man verbrennt sich wirklich unglaublich schnell - und auf der Fähre oft unbemerkt.

Lebensmittel: Keine Currywurst, kein Wiener Schnitzel, kein Steak, kein Leberkäse, usw. Man kann auf Carriacou sehr gut und vor allem sehr gesund leben. Verzehrt werden vor allem Fisch und Hühnchen, im Supermarkt stößt man auch auf eher Befremdliches wie Schweineschnauzen oder Hühnerfüße. Es gibt aber auch Rind- und Schweinefleisch, neben dem Supermarkt an wöchentlichen Schlachttagen auch frisch zu erwerben. Die Auswahl an Gemüsen und Obst ist groß, braucht allerdings häufig einige Kenntnisse ob der Fremdartigkeit vieler Produkte und deren Zubereitung. Berühmt als „Spice Island“, lassen Gewürze jeder Art natürlich auch auf Grenadas „Sister Island“ Carriacou die Herzen von Hobbyköchen höher schlagen. Wer auf sein Wurstbrot nicht verzichten will, hat eher schlechte Karten. Aber auch hier gibt es einen Lichtblick: In „Patty´s Deli“ bekommt man französische Salami, Schinken und eine Käsetheke, allerdings hat das alles seinen Preis.

Hygieneartikel: sind sehr teuer auf Carriacou, egal ob Shampoo, Duschgel, Zahnpasta oder Tampons.

Zigaretten: dagegen sind viel billiger zu haben als im Flugzeug (in Carriacou, nicht unbedingt Grenada!), allerdings gibt es nicht alle Marken.

Alkohol: gibt´s hier in Hülle und Fülle und vieles alles, was der Weltmarkt an berühmten Marken hergibt, selbstverständlich angefangen beim Rum über Gin bis zum edlen französischen Champagner. Auch hier kann man es sich den Duty Free und die Schlepperei rein preismäßig häufig sparen. Wein ist allerdings teuer.

Einreise

Solltet ihr bei uns wohnen, geben wir euch weitere Informationen zum Ausfüllen des Einreiseformulars. Nicht die Rückseite vergessen, da sind die Zollbestimmungen. Immer „Nein“ anzukreuzen, ist nicht falsch. Es lohnt sich nicht, Zigaretten (außer, man steht auf eine bestimmte Marke) oder Alkoholika in zollpflichtigen Mengen mitzubringen.

Geld

Die Währung in der östlichen Karibik ist der EC-Dollar (East Caribbean Dollar). Er ist fest an den US-Dollar angebunden. Für einen US-Dollar bekommt man 2,7 EC-Dollar. In Euro ausgedrückt: Bei einem Wechselkurs US-Dollar/Euro von 1,30 bekommt man für einen Euro 3,5 EC-Dollar. Bedingung ist allerdings, dass man das Geld per Kreditkarte abhebt. Die Banken hier kassieren bei Barumtausch eine enorme Provision. Wir raten deshalb davon ab, sich in Deutschland mit größeren Summen Bargeld in Euro oder US-Dollar einzudecken oder allzu viele Reiseschecks einzustecken.

Die viel bessere Alternative ist, sich sofort in Grenada am Flughafen mit ECs einzudecken. Gleich bei den Kiosken am Ausgang befindet sich die sog. „Blue Machine“, man kann sowohl mit Master- wie auch mit Visa-Card abheben. Zu bedenken ist, dass es einen Höchstbetrag gibt, den die Geldmaschinen ausspucken, meist zwischen 2000 und 2500 EC. Das Geld gleich dort abzuheben, empfiehlt sich, damit man die Taxifahrer in der Landeswährung bezahlen kann, mehr aber noch, wenn man mit der Osprey weiter will nach Carriacou. In Harvey Vale wie auch „in town“, also Hillsborough, kann man mit der Kreditkarte problemlos Geld abheben.

Bananenstaude

Landschildkröte

Leguan

Wurm

Karibische Brennessel

 

 

Transport

Taxis: Taxipreise sind sowohl in Grenada wie auch in Carriacou festgelegt. In Grenada bezahlt man für eine Fahrt vom Flughafen nach St. George´s 50 EC (unabhängig von der Anzahl der Personen, falls ihr euch mit jemanden zusammentun wollt - es sind kleine Busse, die mehreren Menschen Platz bieten). In Carriacou sind es in der Regel 30 EC-Dollar (je nach Entfernung). Die Fähre, Osprey, kostet einfach 80 EC pro Person. Bezahlt wird in Grenada direkt, wenn sie anlegt. Bei Fremdwährung machen sie häufig Theater, der nächste Geldautomat ist ganz schön weit weg. Den Stress kann man sich, wie gesagt, sparen mit dem Automat am Flughafen.

Busse: Sind natürlich am billigsten, fahren aber weder in Grenada noch in Carriacou zum/vom Flughafen. Das bleibt den Taxifahrern überlassen. Wer einmal Bus fährt, wird schnell merken, weshalb: Sie werden mit Passagieren vollgestopft, für Koffer ist da kaum Platz - abgesehen davon, wie gesagt, dass die Flughäfen nicht direkt angesteuert werden. Ansonsten aber sind sie ein cooles Verkehrsmittel (und in Carriacou hat das mit dem Reinstopfen auch nur sehr bedingt seine Richtigkeit). Es funktioniert wunderbar einfach und lässig: Meist wird man sowieso angehupt, ansonsten stellt man sich, wo immer man sich befindet, an den Straßenrand, wartet ab und winkt dem nächsten Bus, der angebraust kommt. Man steigt ein und klopft an die Decke, wenn man - wo auch immer - wieder aussteigen möchte. In Carriacou gibt es in Hillsborough drei Stationen, wo man ein- und aussteigen kann, alle mit einem Schild „Busstop“. Gehalten wird trotzdem auch weiterhin auf der Strecke. Je nach Distanz kostet eine Fahrt 2,50 oder 3,50 ECs. Es gibt zwei Streckennetze, einmal Hillsborough – L´Esterre (Paradise Beach) – Harvey Vale und über die „Southside“ zurück (mit teils gigantisch schönen Ausblicken); die zweite Strecke führt ans andere Ende nach Windward und wieder zurück nach Hillsborough. Sich zu verirren, ist also nahezu unmöglich. Fahrpläne gibt es nicht, manchmal muss man also etwas Geduld aufbringen. Nach der Ankunft der abendlichen Osprey ist es in Carriacou meist aussichtslos, noch einen Bus zu kriegen. Die Fahrer haben dann genug und gehen heim. Eine Ausnahme sind kulturelle Veranstaltungen am Wochenende, ansonsten sieht man nach acht Uhr meist ganz schön alt aus. Deshalb sollte man möglichst die Nummer eines Taxifahrers parat haben. Trampen geht auch, aber viele halten nicht. Die, die anhalten, erwarten häufig, dass man ihnen fünf Dollar gibt - völlig okay, finden wir zumindest.

Auto mieten/ Führerschein

Natürlich kann man sich in Carriacou auch ein Auto mieten. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse sollte man einen Jeep nehmen, häufig werden auch nur Jeeps angeboten. (Ansonsten ist das auch ein wenig witzlos, da könnt ihr ja gleich mit dem Bus fahren. Die Nebenpisten sind interessant, und die haben es teilweise in sich.) Einige Tage lang mal kreuz und quer die Insel zu erkunden, ist schon nicht schlecht. Es herrscht Linksverkehr, aber der Verkehr hält sich - abgesehen von Hillsborough - noch in Grenzen, außerdem ist die durchschnittliche Geschwindigkeit so um die 20 km/h (was nicht heißt, dass es keine Raser gibt, wie überall auf der Welt - nur kann man nicht weit rasen, weil es überall sog. „humps“ gibt, die zum Abbremsen zwingen).

Die Vermittlung können wir gerne schon vorab übernehmen, falls ihr euch nicht selbst damit rumschlagen wollt.

Allerdings haben wir nur einen Kontakt, und daneben gibt es auch weitere Car-Rentals. Wir haben keinen Preisvergleich gemacht. Nicht ausgeschlossen, dass ihr anderswo einen günstigeren Tarif bekommt, das müsst ihr halt selber schauen.

Dazu braucht mal allerdings eine „local driver´s license“, einen Führerschein also. Hierzu wiederum benötigt man einen Internationalen und den nationalen Führerschein (derzeit ist die Lage etwas unübersichtlich, man sollte also am besten beide mitbringen). Die „local driver´s license“ bekommt ihr bei der Polizei. In Grenada kann man das, falls man mit der Osprey reist, in einem Aufwasch erledigen, wenn man frühzeitig genug kommt, denn die Polizeistation liegt schräg gegenüber der Anlegestelle. Dort ist das meist schnell erledigt. In Carriacou ticken die Uhren noch häufig langsamer, samt den Beamten, aber auch dort bekommt man den Führerschein für 30 EC in Hillsborough. Und manchmal geht es auch schnell. Er gilt für drei Monate.

Auf der ganzen Insel gibt es nur eine einzige Tankstelle, nämlich in Hillsborough. 

Fahrräder

Fahrräder werden ebenfalls vermietet, teils aber zu saftigen Preisen. Bis vor wenigen Jahren waren sie noch eine echte Seltenheit, ja, geradezu eine Sensation, vermutlich sind sie deshalb noch immer relativ teuer. Mit Adressen können wir gerne dienen.

Motorräder/ Mopeds/Roller

Unseres Wissens gibt es derzeit niemanden, der motorisierte Zweiräder auf Carriacou anbietet. Es gibt Einzelpersonen, die ihr Motorrad mal verleihen, allerdings ist das mit einigen Unwägbarkeiten verbunden, falls ihr einen Unfall habt.

Medizinische Versorgung

Falls ihr kurz vor einem Herzinfarkt steht, bleibt besser daheim oder fliegt woanders hin! (Nein, das ist ausnahmsweise mal kein Witz.)

Für kleine und mittlere Wehwehchen ist Carriacou aber gerüstet. Es gibt das Princess-Margaret-Hospital, es gibt einige Docs, es gibt sog. Health Centres. Bei kleineren Wehwehchen geht das in Ordnung. Kompetente Behandlung gibt es in der „Privatklinik“ in Hillsborough, ein wenig teurer, aber immer noch erschwinglich. Hier gibt es eine medizinische Ausstattung, die an zuhause erinnert - Labor, Ultraschall, Röntgengerät. Bei schwerwiegenderen Vorfällen wie Brüchen oder Operationen muss man ins General Hospital nach Grenada. Die Apotheken hier sind okay und haben vieles vorrätig. Trotzdem empfehlen wir unbedingt eine Auslands-Reiseversicherung, die sind ja bezahlbar. Im Ernstfall muss nämlich die Osprey kommen oder ein Fluzeug gechartert werden, und das kann dann richtig teuer werden. Aber wir wollen euch keine Angst machen. Nur realistisch bleiben. Falls ihr auf Medikamente angewiesen seid, die eventuell verschütt gehen könnten, weil das Gepäck verloren ging oder weiß der Teufel, könnt ihr uns gern vorher anmailen. Wir fragen dann in der Apotheke nach, ob es hier zu bekommen ist. Kostet aber mindestens zwei Bier!

Preisliste für Taxis
Kontakt: Mail an Thea, Telefon: 001 473 403 8056 ...... sightseeing