Blick auf den Paradise Beach

 

 

Wesentliche Gründe, dass man als Tourist(in) in die Karibik kommt, sind sicherlich das Meer und die Strände. Aber passen Sie auf, legen Sie sich lieber in den Schatten, dann werden Sie schneller braun, weil Sie die Phase Rot überspringen. Falls es Sie doch einmal erwischt: Lassen Sie sich von einem Einheimischen Alloe Vera (umgangssprachlich „alloes“ genannt) besorgen, das hilft meist verblüffend schnell. Viele sind sehr mitfühlend und machen das umsonst, es schadet aber auch nicht, ein Bier oder einen Rum dafür zu spendieren.

Auf Carriacou gibt es eine ganze Reihe wunderschöner Strände. Hillsborough wirbt sicherlich nicht zu Unrecht mit dem "schönsten Strand aller karibischen Hauptstädte", wobei dies natürlich auch ein Frage der Größe der einzelnen "Hauptstädte" ist.

Der schönste, leicht zugängliche Strand ist der Paradise Beach im Südwesten der Insel. Im Rücken haben Sie dort das Dorf L'Esterre. Ihren Blick aufs Meer hinaus können Sie schweifen lassen über die Inseln Mabouya, Sandy Island bis hin zu Union Island. Die Bay ist geschützt durch ein Riff, auf nennenswerte Wellen müssen Sie daher verzichten. Einen Snack bekommen Sie hier am östlichen Ende der Bay in der "Hardwood Bar", manchmal auch am anderen Ende im Paradise Inn. Eiskalte Drinks gibt es auch in "Banana Joe's Bamboo Brunch Bar", in Cooleys „Off the Hook“ oder fünfzig Meter landeinwärts in Cobra's Minimarket. Bow in der Hardwoodbar, Cobra oder auch andere Fischer packen Sie für ein paar Dollars gerne in ihre Boote und setzen Sie nach Sandy Island über. Bei Joe können Sie etwas für Ihre Bauchmuskeln tun und einen Sea-Kajak mieten.

Fotos

Joe`s Bar am Paradise Beach

Koralle

Wenn der Mond bzw. der Seegang mitspielen, ist das Wasser in der Bucht spiegelglatt und glasklar. Vor allem am westlichen Ende der Bucht können Sie dann schon wenige Meter vom Strand entfernt allerlei Fische bewundern. Falls Sie Ihren Schnorchel vergessen haben, hilft Ihnen Joe gerne aus. Wenn Sie sich trauen, können Sie damit auch ein paar hundert Meter rausschwimmen. Etwa in der Mitte der Bucht und an ihrem westlichen und östlichen Ende können Sie dann ein kleines Korallenriff bewundern.

Einige andere Strände sind schon etwas schwieriger zu erreichen. Eine Klasse für sich ist der Anse la Roche im Nordwesten der Insel. Dorthin führt zwar auch ein Fußpfad, aber um auf diesem wandeln zu können, müssen Sie schon eine etwas mühselige Wanderung auf sich nehmen. Wir empfehlen auch hier, die einheimischen Bootsbesitzer in Anspruch zu nehmen. Auch diese Bucht ist eingerahmt von Riffen und für die Action um den "Roche" herum lohnt es sich ebenfalls, die Brille aufzusetzen und auf den Schnorchel zu beißen. Bevor Sie Ihren Trip buchen, sollten Sie aber die Einheimischen fragen, wie es mit dem Seegang aussieht. Der ist manchmal ziemlich heftig und die Fischer wissen meist darüber Bescheid. Eine Garantie für ruhige und damit klares Wasser gibt es freilich nicht.

Blick auf den Turtle Beach

Blick auf den Turtle Beach

Ein weiterer schöner Strand, gegen den meist kräftigere Wellen klatschen, liegt im Norden der Insel, sozusagen hinter dem Ort Windward. Am Turtle Beach können Sie ebenso wie am Anse la Roche davon ausgehen, dass Sie mehr oder weniger unter sich sind. Vielleicht sitzt in der Hütte am Strand ein Rasta, aber der meditiert bloß und stört Sie nicht weiter.

Eine abschließende Warnung: Essen Sie nicht die niedlichen kleinen grünen "Äpfel", die manchmal an den Stränden herumliegen. Sie schmecken beschissen und ätzen Ihnen höchstens ein Loch in den Magen. Wenn es regnet oder auch nur tröpfelt - suchen Sie etwas Abstand zu den ansonsten angenehmen Schatten spendenden Bäumen. Brechen Sie keine Zweige ab und pinkeln Sie einen solchen Mancineel-Tree um Gotteswillen nicht an!

Ansonsten - lassen Sie es sich gutgehen!

 
 

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